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Rückblick der Vorrunde unserer 1. Mannschaft

Mir stotterndem Motor gestartet, doch dann nahm der FCK Motor immer mehr Fahrt auf. Letztlich waren die Thurgauer nicht mehr zu bremsen und überwintern verdientermassen an der Tabellenspitze.

Im Spätherbst erntete der FCK nur noch Komplimente. Ob im heimischen Hafenareal oder in der Fremde: „Die Wucht und Präzision mit der die ganze Mannschaft gegen den Ball arbeitet ist in dieser Liga einmalig“, so stellvertretend ein Amriswiler Zuschauer nach der 1:3 Cup Niederlage der Seinen auf dem Tellenfeld. In der Tat hatten die Gegner auf eigenem Platz gegen die Seebuben nichts zu lachen. Nicht selten war die Partie schon zur Halbzeit entschieden. Widnau, Dübendorf, Rüti, Uzwil und zuletzt eben Amriswil wussten auf das Angriffsfurioso der Grün-Weissen keine Antwort. Einzig Bazenheid schickte die Thurgauer mit einer 4:1 Packung nach Hause.

Dabei deutete im Sommer noch wenig auf das kommenden Hoch des FCK hin. Nach empfindlichen Testspiel Niederlagen gegen den Nachwuchs aus Winterthur (1:5) und St. Gallen (0:6) behielt Trainer Kürsat Ortancioglu aber glücklicherweise kühlen Kopf. „ Wir haben die Umstände gekannt. Während bei uns  15 neue Spieler auf dem Platz standen und sich erst finden mussten, hat der Gegner gerade die Saison abgeschlossen. Das Potential unserer Spieler war mir bekannt – ich hatte da keine Bedenken“.  Dennoch, die 1:2 Niederlage gegen Aufsteiger Uster zum Saisonstart tat weh. Doch schneller als erwartet funktionierte das neue Team, verkraftete gar den Weggang seines einstigen Torgaranten Andy Qerfozi nach Bronschhofen. Auf dem Platz zeichnete sich alsdann eine klare und simple Hierarchie ab: Jeder kämpft für jeden. Auch wenn Sven Bode und Giovanni Pentrelli für mehr als die Hälfte der 25 Tore verantwortlich waren, erkannte Trainer Ortancioglu den Wert der eingesetzten Spieler: „ Jeder einzelne ist der Gewinner der Vorrunde“.

Personelle Änderungen sind keine geplant – ein Trainingslager hingegen schon.
Nun, an der Tabellenspitze angekommen und dort auch sicher bis zum Rückrundenstart im März verbleibend, eröffnen sich für die Kreuzlinger neue Perspektiven. Ist das Thema Aufstieg im Frühling eine mögliche und vor allem machbare Option? Genügt das aktuelle Kader diesen Ansprüchen oder sind Ergänzungen nötigen? Trainer Ortancioglu hält den Ball gewohnt flach: „ Aktuell sind keine Veränderungen geplant. Ich erwarte gar, dass wir im Frühling nochmals besser werden. Dazu müssen allerdings die vielen Verletzten der Vorrunde endlich wieder zum Team stossen. Trotzdem  halten wir die Augen offen, im Visier stehen  jedoch hauptsächlich regionale Talente die sportlich wirklich weiterkommen wollen“. Aufstieg ist kurz vor dem Jahreswechsel also weniger ein Thema, viel mehr schon ein Trainingslager das sich die sportliche Führung sehnlichst wünscht aber noch nicht fix ist. Denn: „Nur bei reger Beteiligung, das heisst so um die 90 Prozent – sonst ergibt es einfach keinen Sinn“ rechnet der Trainer vor. So oder so, am 26. Januar begrüsst der Übungsleiter dann seine Spieler erstmals wieder zum Trainingsauftakt. Und sieben Wochen später startet die Rückrunde. Doch bis es soweit ist, geniessen Mannschaft und Anhänger ungestört den 1. Tabellenplatz.

Bericht von Bruno Brütsch – Sport-Fan